AchtsamkeitBewusste Wahrnehmung des gegenwärtigen Moments
AktivpauseKurze Bewegungseinheiten während der Arbeitszeit zur Entspannung und Aktivierung.
Anonyme BeratungVertrauliche und freiwillige Hilfsangebote für Mitarbeitende mit Suchtproblemen.
ArbeitsplatzDer Ort, an dem eine Person ihre beruflichen Aufgaben und Tätigkeiten ausführt.
ArbeitsplatzbegehungSystematische Inspektion des Arbeitsplatzes zur Erkennung von Gefahren und Verbesserungspotenzialen.
ArbeitsschutzGesamtheit der  organisatorischen, technischen und persönlichen Maßnahmen zum Schutz der Beschäftigten vor Gefahren am Arbeitsplatz.
Arbeitsschutzbeauftragte*r / Sicherheitsbeauftragte*r (SiBe) Ein Arbeitsschutzbeauftragter unterstützt den Arbeitgeber bei Arbeitsschutz und Gesundheitsschutz der Mitarbeitenden
Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG)Zentrales Gesetz in Deutschland, das die Pflichten des Arbeitgebers zum Schutz der Beschäftigten regelt.
Arbeitsunfähigkeitsfälle (AU-Fälle)Anzahl der Krankmeldungen oder einzelnen Krankheitszeiten innerhalb eines bestimmten Zeitraums.
Arbeitsunfähigkeitstage (AU-Tage)Summe der Tage, an denen Mitarbeitende krankheitsbedingt nicht arbeitsfähig sind.
Arbeitswelt 4.0Digitalisierung und Vernetzung der Arbeitsprozesse durch moderne Technologien und Automatisierung.
ArbeitszufriedenheitGrad der positiven Einstellung und Zufriedenheit mit dem Arbeitsplatz und den Arbeitsbedingungen.
AufklärungsarbeitInformationsmaßnahmen, die über Risiken und Folgen von Sucht aufklären.
BarrierefreiheitGestaltung von Arbeitsplätzen und Zugängen, die für alle Menschen uneingeschränkt nutzbar sind.
BelastungFaktoren oder Bedingungen, die auf den Menschen physisch oder psychisch einwirken und Stress oder Beanspruchung verursachen können.
BelastungsfaktorenPhysische, psychische oder soziale Einflüsse, die den Menschen bei der Arbeit beanspruchen oder belasten können.
Betriebliche*r Suchtbeauftragte*rSpeziell geschulte Personen im Betrieb, die bei Suchtproblemen unterstützen und beraten.
Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM)Ein gesetzlich vorgeschriebenes Verfahren (§ 167 SGB IX), das Mitarbeitenden nach längerer Krankheit dabei hilft, wieder in den Arbeitsalltag einzusteigen. Ziel ist es, erneuter Arbeitsunfähigkeit vorzubeugen und den Arbeitsplatz langfristig zu sichern. 
Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM)Strategischer Prozess zur Förderung von Gesundheit, Motivation und Leistungsfähigkeit im Unternehmen.
Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF)Freiwillige Maßnahmen zur Unterstützung des gesundheitsbewussten Verhaltens der Mitarbeitenden
BetriebsklimaDie Atmosphäre und das soziale Umfeld innerhalb eines Unternehmens oder Teams.
BurnoutZustand körperlicher und emotionaler Erschöpfung durch langanhaltenden Stress am Arbeitsplatz.
ChancengleichheitPrinzip, das sicherstellt, dass alle Menschen unabhängig von persönlichen Merkmalen gleiche Chancen erhalten.
DepressionPsychische Erkrankung
Digitale GesundheitsangeboteGesundheitsfördernde Maßnahmen, die online oder per App genutzt werden können.
DokumentationSchriftliche Festhaltung der Ergebnisse und Maßnahmen der Gefährdungsbeurteilung.
EAP-Programme (Employee Assistance Programmes)Ganzheitliches Unterstützungsprogramm für Mitarbeitende und Führungskräfte zur Förderung von Gesundheit, Balance und Leistungsfähigkeit – verfügbar für alle im Unternehmen.
ErgonomieAnpassung von Arbeitsplätzen und -abläufen an die Bedürfnisse des Menschen – zur Vermeidung körperlicher Belastungen.
ErnährungsberatungIndividuelle oder gruppenbezogene Beratung zur Verbesserung der Ernährungsgewohnheiten.
EssverhaltenGewohnheiten und Muster im Umgang mit Nahrungsaufnahme.
EvaluationSystematische Bewertung und Analyse von Maßnahmen, Programmen oder Prozessen zur Feststellung ihrer Wirksamkeit und Qualität.
FehlzeitenanalyseErfassung und Auswertung von krankheitsbedingten Abwesenheiten, um Ursachen zu erkennen und Gegenmaßnahmen einzuleiten.
FehlzeitenmanagementMaßnahmen zur Analyse und Reduktion krankheitsbedingter Abwesenheiten.
GefährdungPotenzielle Quelle von Schaden oder Gesundheitsbeeinträchtigung am Arbeitsplatz.
GefährdungsbeurteilungVerfahren zur Identifikation, Bewertung und Dokumentation von Gefahren am Arbeitsplatz mit dem Ziel, Risiken zu minimieren.
Gesunde FührungFührungskultur, die Gesundheit, Motivation und Wohlbefinden der Mitarbeitenden gezielt stärkt.
Gesunde UnternehmenskulturArbeitsumfeld, in dem Gesundheit und Wohlbefinden aktiv gefördert, wertgeschätzt und gelebt werden.
GesundheitZustand vollständigen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens, nicht nur Abwesenheit von Krankheit. (Laut WHO, 1946)
GesundheitsbewusstseinDas Bewusstsein und die Bereitschaft, die eigene Gesundheit aktiv zu fördern und zu schützen.
GesundheitskompetenzFähigkeit, gesundheitsrelevante Informationen zu verstehen und anzuwenden.
GesundheitsmonitoringErfassung und Analyse gesundheitsrelevanter Daten zur Steuerung von Gesundheitsmaßnahmen.
GesundheitsrisikenFaktoren, die die Gesundheit beeinträchtigen oder Krankheiten begünstigen können.
GesundheitszirkelModerierte Runden zur gemeinsamen Entwicklung von gesundheitsfördernden Maßnahmen im Betrieb.
GesundheitsverständnisIndividuelle oder gesellschaftliche Sichtweise und Definition, was Gesundheit bedeutet und wie sie erreicht wird.
HomeofficeArbeitsform, bei der Tätigkeiten ganz oder teilweise von zu Hause erledigt werden.
InklusionSelbstverständliche Teilhabe aller Menschen – unabhängig von Einschränkungen – am Arbeitsleben.
IntegrationProzess der Eingliederung von Menschen mit unterschiedlichen Bedürfnissen in bestehende Strukturen, um ihre aktive Teilnahme zu ermöglichen.
KrankheitZustand, in dem körperliche oder psychische Funktionen beeinträchtigt sind, was zu Beeinträchtigungen oder Leiden führt.
LangzeiterkrankungKrankheit, die zu einer Arbeitsunfähigkeit von mehr als sechs Wochen innerhalb eines Jahres führt.
Mentale Gesundheit Zustand des Wohlbefindens, in dem eine Person ihre Fähigkeiten ausschöpfen, die normalen Lebensbelastungen bewältigen, produktiv arbeiten und einen Beitrag zu ihrer Gemeinschaft leisten kann (WHO)
NährstoffeBestandteile der Nahrung wie Kohlenhydrate, Proteine, Fette, Vitamine und Mineralstoffe.
PartizipationDie Einbindung von Mitarbeitenden in Entscheidungen und Maßnahmen, die ihre Gesundheit betreffen.
PDCA-ZyklusPlan-Do-Check-Act: Methode zur kontinuierlichen Verbesserung von Prozessen und Maßnahmen.
Persönliche Schutzausrüstung (PSA)Schutzkleidung und Ausrüstung, die Mitarbeitende zur Vermeidung von Verletzungen tragen müssen.
PräsentismusAnwesenheit am Arbeitsplatz trotz Krankheit, oft verbunden mit reduzierter Leistungsfähigkeit.
PräventionVorbeugende Maßnahmen zur Vermeidung von Krankheiten und gesundheitlichen Risiken.
PräventionsprinzipienGrundlegende Maßnahmen und Ansätze, die darauf abzielen, Krankheiten, Verletzungen oder andere unerwünschte Gesundheitsprobleme zu verhindern oder zu reduzieren. 
PräventionsprogrammeGezielte Angebote zur Vorbeugung von Krankheiten und Förderung eines gesunden Lebensstils.
Physische BelastungenKörperliche Einwirkungen am Arbeitsplatz, die zu Ermüdung oder Gesundheitsschäden führen können.
Psychische BelastungenPsychische Faktoren oder Stressoren am Arbeitsplatz, die das Wohlbefinden und die Gesundheit beeinträchtigen können.
RaucherentwöhnungAngebote und Unterstützung zur Reduktion oder Beendigung des Tabakkonsums.
ResilienzPsychische Widerstandskraft gegenüber Stress, Krisen oder Veränderungen.
RisikoWahrscheinlichkeit und Schwere eines Schadens durch eine Gefährdung.
SchutzmaßnahmenMaßnahmen, die ergriffen werden, um Gefahren zu minimieren oder zu beseitigen.
SelbstmanagementFähigkeit, die eigenen Aufgaben, Ziele und Ressourcen selbstständig zu organisieren und gesundheitsbewusst zu steuern.
SelbstwirksamkeitGlaube an die eigene Fähigkeit, Herausforderungen erfolgreich zu bewältigen und Einfluss auf die eigene Gesundheit zu nehmen.
Sicherheitsbeauftragte*r (SiBe) / Arbeitsschutzbeauftragte*rEin Arbeitsschutzbeauftragter unterstützt den Arbeitgeber bei Arbeitsschutz und Gesundheitsschutz der Mitarbeitenden
Sicherheitstechnische UnterweisungSchulung der Mitarbeitenden zu sicherem Verhalten und Maßnahmen zur Unfallverhütung.
StigmaNegative Zuschreibungen oder Vorurteile
StressReaktion auf innere oder äußere Anforderungen, die als belastend empfunden werden.
StressbewältigungStrategien und Techniken, um Stress zu reduzieren und gesund mit Belastungen umzugehen.
StressmanagementStrategien und Maßnahmen zur Reduzierung und Bewältigung von Stress.
Suchtprävention Maßnahmen und Programme, die darauf abzielen, das Risiko von Abhängigkeitserkrankungen bei Mitarbeitenden zu verringern
TeambuildingMaßnahmen zur Förderung von Zusammenarbeit, Vertrauen und Kommunikation innerhalb eines Teams 
TeilhabeAktive Mitgestaltung und Beteiligung der Mitarbeitenden, z. B. in Gesundheitsmaßnahmen oder Entscheidungsprozessen.
VerhaltenspräventionMaßnahmen, die darauf abzielen, individuelles Gesundheitsverhalten zu verändern und zu fördern.
VerhältnispräventionMaßnahmen, die auf die Verbesserung der Arbeitsbedingungen abzielen, um Gesundheit zu fördern.
WirksamkeitMaß der Erreichung von definierten Zielen und Effekten.
Work-Life-BalanceAusgewogenes Verhältnis zwischen Berufsleben und privaten Bedürfnissen.
4-Schritte-Modell Strukturierter Prozess zur systematischen Bearbeitung bestehend aus vier aufeinanderfolgenden Phasen: Analyse, Planung, Umsetzung und Evaluation.